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Unsere KI-Grundprinzipien - Nr. 4: Barrierefreiheit

Vom 21.03.2019

Wir stehen für Künstliche Intelligenz, die allen Menschen zu Gute kommt

Für die meisten von uns ist es selbstverständlich, hören oder sehen zu können. Für viele von uns aber nicht: Weltweit leben rund eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung, in Deutschland fast acht Millionen Schwerbehinderte. Damit Künstliche Intelligenz allen Menschen zugutekommt, muss sie auch die unterschiedlichsten menschlichen Bedürfnisse und Erfahrungen einbeziehen.

Das bedeutet für uns: KI-Systeme sollten grundsätzlich so konzipiert werden, dass sie den Kontext, die Bedürfnisse und die Erwartungen aller Menschen verstehen, die sie nutzen. Auf Barrierefreiheit und Inklusion ausgerichtete Designprinzipien helfen Entwicklern, potenzielle Barrieren zu erkennen. Entwicklerteams sollten offen und divers sein – und auch Teammitglieder mit Beeinträchtigung haben. Die gute Nachricht: Gerade für Menschen mit Beeinträchtigung kann KI echte Verbesserungen schaffen. Etwa die Microsoft-App “SeeingAI”, die Blinden dabei hilft, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden. Sie können damit zum Beispiel Texte fotografieren, die KI liest sie ihnen dann vor. Oder erkennt Gegenstände und sagt ihnen, was um sie herum ist. Hörgeschädigten hilft eine Funktion, die gesprochene Worte in Echtzeit in geschriebenen Text verwandelt.

Microsoft hat sich sechs Prinzipien für einen ethischen und verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz gegeben. In unserer „Ethik&KI-Woche“ stellen wir jeden Tag eines davon vor. Der KI-Expertenrat von Microsoft diskutiert kommende Woche über Ethik der Künstlichen Intelligenz. Die Grundsätze und wie sie in unsere tägliche Arbeit einfließen, hat Microsoft-Präsident Brad Smith in seinem Buch „Future Computed“ beschrieben. Diskutiert mit uns in den sozialen Netzwerken unter #digitalfueralle

Informationen zur Autorin

Astrid Aupperle

Leiterin Gesellschaftliches Engagement

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