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Zum Women’s Day: (Vorbild-)Frauen in die IT!

Vom 08.03.2018

Laut einer aktuellen Studie vom Bitkom in dieser Woche ist der Anteil von Frauen in der IT-Branche seit 2015 leicht gestiegen: 2017 waren 28 Prozent aller Mitarbeiter in der IT Frauen. Eine immerhin gute Tendenz, aber ein knappes Drittel reicht noch lange nicht. Nicht zuletzt angesichts der großen Herausforderungen, vor denen unsere Gesellschaft steht, allen voran dem demographischen Wandel, können wir es uns nicht leisten, auf weibliche Talente zu verzichten.  Frauen in IT-nahen Berufen zu unterstützen und mit Netzwerken wie „Women in Digital“ zusammenzuarbeiten, ist für uns ein wichtiger Weg; dieser Weg fängt aber schon in der Ausbildung und der Schule an.

Früh übt sich

Die Ergebnisse der europäischen Studie „The When & Why of STEM Gender Gap“ von 2017 zeigen: Mädchen interessieren sich – zumindest in Deutschland - etwa bis zum 15. Lebensjahr sehr stark für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen – danach flacht das Interesse stark ab. An diesem Punkt müssen wir ansetzen, wenn wir die Talente auf dem Weg in den Beruf nicht verlieren wollen.

Die wichtigsten Gründe für das abnehmende Interesse liegen laut Studie im Fehlen weiblicher Rollenvorbilder sowie in der vermeintlich mangelnden Kreativität, die der Arbeit in MINT-Berufen zugeschrieben wird. Hier knüpft Microsoft mit der bundesweiten Initiative Code your Life an und möchte mehr Mädchen durch kreative Angebote für die Welt des Programmierens begeistern.

Mädchen brauchen Vorbilder

Heute ist die öffentliche Wahrnehmung geprägt von den erstaunlichen Erfolgsgeschichten eines Bill Gates, Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Die Mehrheit der Mädchen in Deutschland denkt (auch das ein Ergebnis der o.g. Studie) zuerst an einen Mann, wenn sie sich einen Wissenschaftler vorstellt. Gleichzeitig wünscht sich hierzulande fast jedes zweite Mädchen aber mehr weibliche Vorbilder in der Berufswelt. Im Rahmen der globalen Microsoft-Kampagne #MakeWhatsNext wollen wir Mädchen und junge Frauen zielgerichtet fördern und für MINT-Themen begeistern.

Wir nehmen den heutigen Weltfrauentag zum Anlass, um Ihnen eine Frau vorzustellen, die sich für eine Karriere im MINT-Bereich entschieden hat und den digitalen Wandel mitgestaltet.

Haiyan Zhang, Innovation Director bei Microsoft Research

Haiyan Zhang ist Innovation Director und Entwicklerin bei Microsoft Research und hat unter anderem die „Emma Watch“ entwickelt. Dabei handelt es sich um ein Armband, welches für für die Grafik-Designerin Emma Lawton entwickelt wurde, die an Parkinson erkrankt ist. Es steuert dem durch die Krankheit ausgelösten Zittern der Hand so entgegen, dass die Trägerin wieder mit einem Stift zeichnen kann. Entwicklungen wie diese könne vielen Menschen große Erleichterung im Alltag eröffnen.

Ein Video zu Haiyan Zhangs Arbeitsalltag findet ihr hier:

Hier stellen wir Ihnen weitere innovative Frauen vor.

Informationen zur Autorin

Isabel Richter

Communications Manager | PR Lead Microsoft Berlin

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