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Girls‘ Day bei Microsoft – Mit Programmieren starten Mädchen in die Zukunft

Vom 26.04.2018

Programmieren ist zu einer „Kulturtechnik“ geworden, die jungen Menschen einen reflektierten Umgang mit digitalen Plattformen ermöglicht und sie auf die spätere Berufswelt vorbereitet. Um noch mehr Mädchen dafür zu begeistern, laden wir am Girls‘ Day gemeinsam mit unserer Initiative Code your Live rund 500 Mädchen in unsere Büros ein, um ihnen die spannende Welt der Computercodes zu zeigen.

Dorothee Bär, Staatsministern für Digitalisierung und Code your Life Botschafterin, forderte erst kürzlich, dass Programmieren in die Lehrpläne der Grundschulen gehöre. Es sei „so wichtig wie Lesen und Schreiben.“ Und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel antwortete im letzten Jahr auf die Frage, welche drei Dinge Schülerinnen und Schüler heutzutage auf jeden Fall lernen müssen: „Lesen, Schreiben, Rechnen“ und nach einer kurzen Pause ergänzte sie noch „… und inzwischen auch Programmieren.“ Das verdeutlicht: Programmieren ist eine Zukunftskompetenz und eine Voraussetzung für die individuelle Verwirklichung im Kontext einer digitalen Gesellschaft. Hier ist es besonders wichtig, dass alle Menschen – auch Mädchen (!) - einen gleichberechtigen Zugang haben, sie auf die gleichen Voraussetzungen treffen und die gleichen Chancen bekommen.

Verschiedene Microsoft Studien haben gezeigt, dass Mädchen in sogenannten MINT-Fächern, zu wenig gefördert werden und dadurch auch ihr Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sinkt. Um dem entgegen zu wirken lädt Microsoft auch in diesem Jahr wieder zum Girls‘ Day ein. Im Rahmen unserer YouthSpark Initiative Code your Life sollen die Teilnehmerinnen einen Einblick in die spannende IT-Welt bekommen und mehr über die verschiedenen Berufsfelder, die sich dahinter verbergen, erfahren. Kreativität ist dabei ein wichtiges Stichwort, denn ein weiteres Ergebnis dieser Studien ist, dass sich fantasievolle Mädchen und junge Frauen besonders für MINT-Bereiche begeistern. Code your Life führt die Teilnehmerinnen aus der fünften bis zehnten Klasse künstlerisch an das Programmieren heran, lässt sie hinter die Kulissen der digitalen Welt schauen und zeigt ihnen, das MINT-Berufe durchaus kreativ sein können. Der Ansatz ist spielerisch, niedrigschwellig aber immer mit einer gewissen Portion Herausforderung. Bei den Workshops werden die Mädchen selbst zu Entwicklerinnen und Designerinnen. Mit der Programmiersprache Logo und dem TurtleCoder lernen sie auf eine gestalterische Weise selbst zu programmieren. Durch die Verbindung von Codes und Ästhetik entstehen individuelle Kunstwerke, die anschließend auf Papier gebracht werden und als Ausstellungsstücke in einer Galerie ausgestellt werden.

Vorbild-Frauen in MINT-Bereichen gesucht!

Mädchen lassen sich neben der Praxiserfahrung auch besonders durch weibliche Vorbilder für den MINT-Bereich begeistern und motivieren. Erst kürzlich haben wir die Ergebnisse einer aktuellen Studie vorgestellt laut derer sich das Interesse von Mädchen an MINT-Fächern und Berufen fast verdoppeln, wenn sie ein Vorbild in diesem Bereich haben.  In den verschiedenen Microsoft-Standorten in Bad Homburg, Berlin, Hamburg, Köln und München haben die #Girlsday2018-Teilnehmerinnen daher die Möglichkeit bei einem Geek-Dating mit inspirierenden Microsoft-Mitarbeiterinnen und IT-Expertinnen ins Gespräch zu kommen und Fragen zu deren Erfahrungen, sowie den nötigen Kompetenzen und einer Karriere in der digitalen Welt zu stellen.

Um Stereotype in der Tech-Industrie zu überwinden, wollen wir den Mädchen und jungen Frauen so viele Vorbilder wie möglich aus dem MINT-Bereich vorstellen. Beim Geek-Dating mit Microsoft-Mitarbeiterinnen und IT-Expertinnen lernen sie die verschiedenen Möglichkeiten einer Karriere in der digitalen Welt kennen. Damit wird nicht nur ihr Interesse in diesen Bereichen gefördert, sondern auch ihr Selbstvertrauen gestärkt.

Und eine ganz besondere Vorbildfrau begrüße ich heute bei Microsoft Berlin: mit MdB Ronja Kemmer, der jüngsten Abgeordneten im Bundestag, werde ich darüber sprechen, welche Bedeutung digitaler Medienkompetenz zukommt und wie wir insbesondere Frauen noch mehr für den digitalen Bereich begeistern können.

Ich freue mich auf den Girls‘ Day und über eine rege Diskussion auf  Twitter unter #digitalfueralle und #makewhatsnext.

Informationen zur Autorin

Astrid Aupperle

Leiterin Gesellschaftliches Engagement

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