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Künstliche Intelligenz – die große Chance für Menschen mit Behinderung

Vom 10.10.2017

Fragt man hierzulande Menschen mit Behinderung nach dem größten Nutzen der Digitalisierung, bekommt man mit hoher Wahrscheinlichkeit die Entwicklung digitaler Hilfsmittel für ihren Alltag als Antwort. So sehen es jedenfalls rund 70 % der Befragten des aktuellen Inklusionsreports der Aktion Mensch. Ich finde das durchaus einleuchtend, denkt man nur daran, wie alleine moderne Kommunikationssysteme wie Skype gerade Menschen mit besonderen Bedürfnissen den Alltag erleichtern. Und ebenfalls 70 % von ihnen sehen die Digitalisierung des Arbeitsmarktes eher als Chance für sich, wohingegen nur 16 % eher ein Risiko darin befürchten. Damit steht die Gruppe der Menschen mit Behinderung der Digitalisierung bereits heute wesentlich positiver gegenüber, als der Bevölkerungsdurchschnitt. Ein Trend der sich in den kommenden Jahren bestätigen könnte, wenn Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen immer stärker ihren Platz in Gesellschaft und Berufsleben einnehmen.

Doch wieviel Teilhabepotenzial steckt wirklich in diesen Technologien? Und wie schaffen wir es, dass Deutschland ein Vorreiter in der Entwicklung von KI-Forschungsprojekten – insbesondere zu sozialen Zwecken - wird und nicht nur sehnsüchtig auf Innovationen aus dem Silicon Valley wartet?

Ich freue mich, in dieser Woche Gelegenheit zu haben, genau darüber zu diskutieren. Am Donnerstag, den 12.10.2017 sprechen bei einem Lunchtalk bei Microsoft Berlin André Necke (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Prof. Dr. Niels Pinkwart (Humboldt-Universität Berlin), Stefanie Trzecinski (KOPF, HAND + FUSS gGmbH), Erich Thurner (MindTags GmbH) und meine Kollegen Thomas Langkabel (National Technology Officer Microsoft Deutschland) sowie Astrid Aupperle (Leiterin Gesellschaftliches Engagement Microsoft Deutschland) über mehr Teilhabe durch künstliche Intelligenz. In diesem Rahmen blicken wir auch auf aktuelle Umfrageergebnisse, die verdeutlichen, welche Chancen die Bevölkerung in Künstlicher Intelligenz allgemein und für Menschen mit Behinderung sieht.

Ich freue mich auf den Diskurs vor Ort und natürlich auch im Netz, wo wir unter #Digitalfueralle die Diskussion lebhaft fortsetzen möchten.

Für Ihre Anmeldung sowie Fragen zur Veranstaltung steht Ihnen Malte Dingwort von unserer PR-Agentur Faktor 3 gerne per Mail unter m.dingwort@faktor3.de zur Verfügung

Informationen zur Autorin

Isabel Richter

Communications Manager | PR Lead Microsoft Berlin

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