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Nachlese

Girls’ Day – Zukunftstag für Mädchen

Vom 28.04.2017

Wie läuft so ein Arbeitsalltag bei Microsoft ab? Welche Berufsfelder werden hier von Frauen besetzt und wie haben sie ihr Interesse für die IT-Branche entdeckt? Diesen Fragen gingen rund 80 Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren einen Tag lang im neuen #OfficemitWindows in München-Schwabing nach.

Zusätzlich zu den Gesprächen mit unseren weiblichen Mitarbeiterinnen wurden die jungen Teilnehmerinnen selber in ihrer Kreativität gefordert und programmierten in verschiedenen Workshops mithilfe von Mikrocontrollern eigene Sounds. Der Girls’ Day ist für unser Unternehmen seit vielen Jahren ein guter Anlass, Schülerinnen die Karrieremöglichkeiten in der IT-Welt praxisnah aufzuzeigen und ihr Interesse an MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) in unterschiedlichen Workshops zu wecken. Wichtig ist uns dabei, die Mädchen aktiv einzubinden, damit sie den Umgang mit Technologien und die daraus resultierenden beruflichen Möglichkeiten hautnah erleben können.

Studie zeigt Unsicherheit von Mädchen gegenüber MINT-Fächer auf

Denn noch immer interessieren sich zu wenig Mädchen für MINT-Berufe. Das bestätigt auch unsere kürzlich veröffentlichte Studie The When & Why of STEM Gender Gap. Sie machte die Unsicherheit vieler Mädchen gegenüber den MINT-Fächern deutlich und zeigte auf, dass den befragten Schülerinnen in Deutschland weibliche Vorbilder fehlen würden. Beides versuchen wir durch unterschiedliche Projekte abzudecken. Neben dem Girls’ Day sind es die Programmier-Workshops unserer Code your Life-Initiative, mit denen wir Mädchen auf spielerische Weise erste Programmierschritte vermitteln.

Frühzeitig und intensiv fördern

Das Engagement von Bildungseinrichtungen, Wirtschaft und Politik zeigt erste Früchte: Nach aktuellen Bitkom-Informationen entschieden sich seit der vergangenen vier Jahre 23 Prozent mehr Studentinnen für Informatik. Dennoch sind Frauen in den 1.700 IT-nahen Studiengängen weiter deutlich unterrepräsentiert, so der Branchenverband.

Microsoft ist es durch attraktive Ausbildungsprogramme gelungen, junge Mitarbeiter einzustellen, von denen 53 Prozent weiblich sind. Das ist ein guter Ansporn für uns, uns auch weiterhin mit unterschiedlichen Projekten und Initiativen dafür einzusetzen, möglichst viele Mädchen und junge Frauen für Berufe in der IT-Welt zu begeistern und selbstverständlich auch im kommenden Jahr wieder am Girls’ Day teilzunehmen.

Informationen zur Autorin

Astrid Aupperle

Leiterin Gesellschaftliches Engagement

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