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Nachlese

Weil Klimaschutz uns alle etwas angeht: Microsoft auf der UN-Klimakonferenz in Bonn

Vom 17.11.2017

Heute endet die 23. UN-Klimakonferenz in Bonn. Auch ich war vor Ort und komme mit vielen Eindrücken zurück. Was ich vor allem mitnehme: Klimaschutz geht uns alle etwas an, die Grenzen zwischen NGOs, Politik oder Technologie-Unternehmen verschwimmen dahingehend zunehmend. Heute kann sich kein Unternehmen und keine Institution mehr vor dem Thema Nachhaltigkeit und dem effizienten Einsatz von Ressourcen verschließen. Auch wir bei Microsoft haben uns ambitionierte Ziele gesteckt und uns dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2030 unsere CO2-Emission um 75% zu senken und alle Rechenzentren nach dem LEED Goldstandard zu lizensieren.

Schon heute investieren wir verstärkt in erneuerbare Energien und sehen die Digitalisierung als bedeutenden Treiber, zum erklärten 2-Grad-Ziel des Pariser Abkommens beizutragen. Rechenzentren werden bis Mitte des nächsten Jahrzehnts zu den weltweit größten Verbrauchern von elektrischer Energie zählen. Die Entwicklung einer globalen Cloudinfrastruktur ist eine wichtige Chance, die Weiterentwicklung erneuerbarer Energiequellen zu beschleunigen und neue Technologien zur Nutzung sauberer Energien zu entwickeln und einzusetzen. Hierzu sind jedoch die richtigen politischen Rahmenbedingungen notwendig.

We believe that technology can and must play a role in addressing climate change and advancing resiliency.

Rob Bernhard, Chief Environmental Strategist, Microsoft Corporation

Ein weiteres Highlight des UN-Klimakonferenz war für mich der Hack4Climate Hackathon, der weltweit erste Hackathon zur Bekämpfung des Klimawandels mittels Blockchain. Für mich ein sehr gelungenes Beispiel, wie die Entwicklung neuer Technologien einen enormen Nutzen auf gesellschaftlicher und ökologischer Ebene stiften kann. Dies bestätigt auch eine aktuelle Studie des Bitkom, der zufolge digitale Technologien die deutschen CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 halbieren können. Ich kann mich Bitkom Präsident Achim Berg nur anschließen:

Die neue Bundesregierung muss die enormen Chancen der Digitalisierung für den Klima- und Umweltschutz ganz konsequent nutzen.

Die 23. UN-Klimakonferenz hat mir gezeigt, dass Unternehmen ihre Verantwortung erkannt haben und wir auf einem guten Weg sind. Aber der Weg ist auch lang. Wir haben uns ambitionierte Ziele gesetzt, jetzt geht es darum diese fristgerecht umzusetzen. Wir können unsere Klimaziele nur erreichen, wenn jedes Unternehmen und jede Organisation aktiv wird. Gleichzeitig wird es Aufgabe der neuen Bundesregierung sein, die Weichen hierfür auf politischer Ebene weiter zu stellen und auf internationaler Ebene weiterhin eine führende Rolle einzunehmen.

Informationen zur Autorin

Tanja Böhm

Managing Director Corporate Affairs | Leiterin Microsoft Berlin

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